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Nach Namibia kann man immer reisen. Das Land hat etwa 300 Sonnentage. Allerdings kann es von Ende November an, den Dezember über und bis in den Januar hinein sehr heiß werden!
Sommerferien in Namibia sind im Dezember. Das ist dann auch eine Zeit, in der es überall grün wird und zu blühen anfängt, wenn die »kleine Regenzeit« im November genügend Niederschläge gebracht hat in das trockene Land. Vom Januar bis in den Mai hinein hoffen wir auf guten Regen für Weide und Felder. In diesen Wochen kann es auch geschehen, dass unsere Trockenflüsse »abkommen« und Wasser führen. Es ist eine gute Reisezeit.
Auch im Winter, der vom Juni bis in den August hinein andauern kann, ist es schön in unserem Land, wenn der Himmel tiefblau und klar ist und die Sonne immer scheint! Sehr kalt können dann die Nächte werden. Im Frühling, der im September beginnt, blühen die Sukkulenten. Man kann sagen, dass die Hauptreisezeit vom Mai bis Ende November geht.
Auch nach Namibia sollten Sie, wie bei jeder Auslandsreise eine Reiseapotheke mit einer Grundausrüstung von Medikamenten mitnehmen. Außer etwaigen eigenen Medikamenten, sollten Medikamente gegen Durchfall, Erkältungskrankheiten und Wundbehandlung mitgebracht werden. Bitte die eigenen Medikamente immer in ausreichender Menge mitbringen.
Für den Aufenthalt in der Nordhälfte Namibias ist eine Malariaprophylaxe erforderlich. Zu den Malaria-Gefährdeten Gebieten zählt der Etosha National Park, das Kaokoveld, Ovamboland und der gesamte Caprivi. Wir raten Ihnen sich vor Ihrer Reise bei Ihrem Hausarzt oder einem Tropeninstitut nach den entsprechenden Medikamenten zu erkundigen, die für eine Malariaprophylaxe empfohlen werden. In jeder hiesigen Apotheke kann man geeignete Mückensprays erhalten, die man während der Regenzeit besonders in den Abendstunden verwenden sollte. Die meisten Unterkünfte im Land haben Moskitonetze über den Betten und/oder so genannte »Moskitofenster«.
Für einen Aufenthalt in Namibia sind keine Impfungen erforderlich. In jeder größeren Stadt gibt es eine gute medizinische Versorgung. Wir raten Ihnen eine Auslandskrankenversicherung für den Zeitraum Ihrer Reise abzuschließen.
Namibia ist ein sicheres Reiseziel. Obwohl leicht ansteigend, ist die Kriminalitätsrate in den Städten immer noch vergleichsweise gering. »Unterwegs« sollte man sich daher ganz einfach so verhalten, wie man es mit Geld und Wertsachen auch anderswo tut, eben vorsichtig. Dennoch wird der Schmuckkoffer besser zu Hause gelassen. Sicherheitshalber ist es außerdem ratsam kostbare Ausrüstungen wie Kameras usw. zu versichern. Unsere Mietwagen sind voll versichert.
Während der Regenzeit und in den Wintermonaten ergeben sich häufig starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Es ist daher ratsam, immer einige warme Kleidungstücke mitzubringen. Es wird häufig vergessen, dass der große Teil unseres Landes auf einer Hochfläche bis zu 1700 m Höhe liegt. Die Luftfeuchtigkeit ist auch an heißen Tagen hier geringer, als an der Küste oder im Grenzgebiet zu Angola und Südafrika. An der Küste kann es, hervorgerufen durch den kalten Benguela-Strom sehr kühl werden und auch feucht. Windbreaker oder ein leichter Anorak sind daher immer gut zu gebrauchen. Ein Paar feste Schuhe auch, da wir ja immer mal ein Stück laufen, wandern oder klettern werden.
Außer einem breitkrempigen Hut benötigen Sie einen guten Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens 30). Die Sonneneinstrahlung ist sehr intensiv, und das Licht sehr hell. Man sollte also seine Sonnenbrille nicht zu Hause liegen lassen. Eine Taschenlampe sollte im Gepäck auch nicht fehlen, sowie ein gutes Fernglas.
Da wir, wie in den “eingeschlossenen” und “nicht eingeschlossenen Leistungen” erklärt, Halbpension auf unseren Touren anbieten, ist es erforderlich genügend Geld für Mittagsmahlzeiten, alkoholische Getränke, persönliche Einkäufe und Tips, usw. mitzubringen. Das Umtauschen von Reiseschecks ist nicht in allen Zweigstellen von unseren Banken möglich. Bargeld hingegen lässt sich leichter umtauschen. Gängige Kreditkarten, mit denen man in fast allen Geschäften bezahlen kann sind Masters und Visa.
Über die Unterbringung und was Sie dabei erwarten werden, haben wir Sie bereits bei Touren unterrichtet. Die namibischen Lodges sind nicht billig. Dafür bieten sie aber einen hervorragenden Luxus an. Auch viele Gästefarmen wetteifern untereinander mit ihren eigenen Luxusangeboten. Zusätzlich integrieren sie den Gast in ihre Familien, so dass er/sie sich sofort dort wie zu Haus fühlt.
Beim Essen und Trinken kann man den Besucher nur vor »zuviel des Guten« warnen! Fisch und Fleisch können frischer nicht sein, sie kommen aus dem Land. Gemüse und Obst kommen aus Namibia oder werden aus unserem Nachbarland Südafrika importiert, woher auch der einzigartige Wein kommt, der eine gute Mahlzeit immer abrundet. Und auch die meisten Obstsäfte kommen von dort. Unser Wasser aus dem Brunnen, aus Quellen, aus der Flasche oder dem Wasserhahn ist für sich allein schon ein Gesundbrunnen. Das damit gebraute Bier kann es mit jedem Bier der Welt aufnehmen! Über etwaige besondere Bedürfnisse (Diäten, vegetarisch, usw.) informieren Sie uns bitte vor der Tour.
Wie sicherlich auch in der eigenen Heimat möchten unsere Mitmenschen hier, bevor man sie fotografiert, gefragt werden. Vor allem, wenn man ihnen in der Stadt oder unterwegs auf der Pad begegnet, z. B. auf dem Eselskarren oder anderswo. Obwohl viele Namibier Deutsch sprechen, ist die Verwaltungssprache Englisch. Es wäre also sehr gut, wenn man ein wenig davon sprechen kann. Ein gutes Unterhaltungsthema mit Farmern ist immer der Regen. Und wenn er denn gefallen ist, seine kostbare Menge, die wir in Millimetern messen!